Editorial

(St. Veith)

Ein Leben ohne Werte oder Wertmaßstäbe kann sich doch keiner vorstellen, selbst wenn diese zweifelhaft sind. Irgendwas bildet immer unser Rückgrat und selbst wenn das Ausbeutung Unterdrückung und auch Mord sein soll, wie in Diktaturen beispielsweise, die es ja immer noch gibt. Oder irgendein Mensch, der sich über einen anderen stellt um ihn zu quälen oder zu beherrschen. Wie kommt ein solcher Mensch dazu , das zu meinen machen zu können. Viele Menschen meinen das gut sein bedeutet, zu anderen Mitmenschen schlecht sein zu können. Ist das nur ein Überbein des eigenen verfügbaren freien Willens? Was kommt dabei raus wenn man das ergründet. Wird man dann selbst unterworfen, unterdrückt oder gemobbt. So viele gemobbte Menschen rennen alleine in Deutschland herum, unter Hitler wurde ein ganzes Volk zunächst freiwillig gemobbt, später unfreiwillig gequält und die Ausgestoßenen innerhalb des Landes nachweislich getötet. Wenn Löhne nicht gezahlt werden oder Menschen einfach unter Wert ihre Arbeit unter Ihren Chefs verrichten müssen, dann leiden diese wie früher. Leid kennt keine Abstufung, Tränen sind Tränen. Und ein Mensch verstößt immer gegen die Menschenrechte wenn er jemand absichtlich zu seinem eigenen Vorteil ausnutzt und übervorteilt. Gleichzeitig werden solche Menschen, die das mit anderen tun, im Geschäftsleben als gute Geschäftsmänner und Firmeninhaber angesehen. Im Lebenslauf taucht so ein Tun als durchsetzungsfähig auf. Als starker Mensch. Manchmal wird solchen Menschen das als Rückgrat ausgelegt.

Herr Roland Koch, tun Sie bitte dieses Mal alles, dass diese Attribute in diesem Sinne nicht auf Sie bezogen werden können im kommenden Wahlkampf. Viele Menschen in ganz Deutschland fürchten Sie an dieser Stelle. Haben Sie dem Dalai Lama eigentlich auch schon mal erzählt für was für ein Schwein Sie manche Menschen halten, dass Sie Rechte gebeugt haben, selbst die deutsche Geschichte nur um an der Macht zu bleiben. Sie können doch ganz anders, oder?

Wir von www.verrrueckt.de, wir sind da anders, wir gehen da hin wo es weh tut, auch wo niemand ernsthaft hin will. Denn manchmal ist das so: Wer retten will muss fühlen. Er muss auch spüren, wenn eine schleichende Destabilisierung des Rechts der Menschen innerhalb des Landes innerhalb der globalisierten Welt wie ein Virus sich verbreitet. Wie erkennt man den? In dem man Situationen immer im Vergleich wie ein Ranking gegenüber den anderen, auch sich destabilisierten Ländern sieht. Wir halten die Augen offen, auch die nächste Zeit und auch die nächsten Jahre. Dafür bürgen wir, und solange ich lebe sowieso.


Stefan Veith