(St. Veith)
Was essen wir, wenn wir essen wollen wie es uns unser Instinkt diktiert. Es gibt ja diese Instinkti-Essform, die aber sehr primitiv ausgelegt ist. Man isst da alles unverarbeitet höchstens Salz, Oel und Zitrone zum Würzen sind erlaubt. Das heisst das Fleisch bleibt roh, der Fisch auch, das Korn wird eingeweicht und so ernährt man sich dann bis zum Darmverschluss, danach braucht man gar nichts mehr zu essen.
Mein instinktives Essen erfordert eine tiefe Liebe zu sich selbst. Man vertraut sich, dass man das essen will, was man fühlt in dem Moment, auch wenn es einem seltsam erscheint und auch trippy, da manchmal recht einseitig, aber ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Hinzu kommt auch eine sehr einfache Verarbeitung und eine übersichtliche Zusammenstellung der Gerichte. Stellen wir mal was zusammen:
Ein Stück Minutenfleisch zum Braten und gleich verzehren oder ein Hacksteak auch nur mit Salz und Pfeffer gewürzt. Einen Buchweizen, damit es interessant wird, Speedy Schuhbeck würde ihn mit Bucheggern verwechseln, etwas anrösten in kaltgeschlagenem Disteloel und etwas Tiroler Butter, kleingehackte Zwiebeln beim Röstvorgang dazugeben, sowie getrocknetem Majoran, etwas Rotwein und Wasser,in 3facher Menge mehr als das Pseudo-Getreide, kurz aufkochen und dann abstellen fertig ist auch das. Frisches Sauerkraut aus dem Reformhaus, biologisch und naturell belassen, einfach auf den Tisch stellen und was für ein Gemüse nehmen wir noch dazu, einen Erdkohlrabi oder primitiv benannt, Dickrübe oder Saurübe, weil die Schweine sie so gerne mögen, wie ich auch. Diese Rübe schälen wir und reiben sie in der Reibe klein, dünsten in Palmfett etwas Knoblauch an und geben das Geriebene dazu und lassen es langsam dämpfen, bis es weich und gar ist. Als Salat, nach dem Sauerkraut das aber nackig bleibt schneiden wir einen Endiviensalat in dünne Scheiben, auch hier addieren wir Knoblauch hinzu, einen guten Weissweinessig, Pfeffer und Salz und ein Sonnenblumenöl. Dazu vielleicht in das Dressing addieren wir noch etwas Sesammus und fertig ist das Instinkti Mahl à la Gargantua für den Monat November. Und hier nochmal zur Uebersicht alle einzelnen Stationen zu dem Gericht.
Fleischstück Eurer Wahl, Sauce entsteht durch Aufguss mit Wasser, Wein oder Sahne,
Buchweizen, Markgräfler Art
Sauerkraut naturell
Erdkohlrabi, Tante Hedwig
Josefa Krausens Endiviensalat.
Wohl bekommts. Was ist daran das Besondere? Nach solchen Gerichten schreit im nebelverhangenen November unser Körper. Warum? Frag ihn mal, er wird es wissen und gerne essen.
St. Veith
Was essen wir, wenn wir essen wollen wie es uns unser Instinkt diktiert. Es gibt ja diese Instinkti-Essform, die aber sehr primitiv ausgelegt ist. Man isst da alles unverarbeitet höchstens Salz, Oel und Zitrone zum Würzen sind erlaubt. Das heisst das Fleisch bleibt roh, der Fisch auch, das Korn wird eingeweicht und so ernährt man sich dann bis zum Darmverschluss, danach braucht man gar nichts mehr zu essen.
Mein instinktives Essen erfordert eine tiefe Liebe zu sich selbst. Man vertraut sich, dass man das essen will, was man fühlt in dem Moment, auch wenn es einem seltsam erscheint und auch trippy, da manchmal recht einseitig, aber ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Hinzu kommt auch eine sehr einfache Verarbeitung und eine übersichtliche Zusammenstellung der Gerichte. Stellen wir mal was zusammen:
Fleischstück Eurer Wahl, Sauce entsteht durch Aufguss mit Wasser, Wein oder Sahne,
Buchweizen, Markgräfler Art
Sauerkraut naturell
Erdkohlrabi, Tante Hedwig
Josefa Krausens Endiviensalat.
Wohl bekommts. Was ist daran das Besondere? Nach solchen Gerichten schreit im nebelverhangenen November unser Körper. Warum? Frag ihn mal, er wird es wissen und gerne essen.
St. Veith